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Bergischer Geschichtsverein lädt ein

Unser Programm im 1. Halbjahr

Für das 1. Halbjahr 2026 haben wir erneut ein reichhaltiges Programm zusammengestellt.

Unser Team konnte viele Referenten, Exkursionsbegleiter und andere Mitwirkende für einen sehr abwechslungsreichen Veranstaltungskalender begeistern. Herzlichen Dank dafür! Sicherlich finden auch Sie in dem Programm Veranstaltungen, die Sie persönlich besonders interessieren.

Vielleicht haben Sie Ideen und Anregungen für weitere Aktivitäten oder möchten sogar selbst Ihr Wissen mit anderen interessierten Menschen hier teilen? Sprechen Sie uns an – wir sind für konstruktive Rückmeldung immer sehr dankbar.

Übrigens:

Sie müssen kein Vereinsmitglied sein, um an unseren Aktivitäten teilzunehmen. Unsere Veranstaltungen stehen offen für alle!

Wir danken herzlich unserer Förderpartnerin, der Bürgerstiftung Leverkusen

Logo Bürgerstiftung Leverkusen

Demnächst im Programm

VORTRAG

Donnerstag | 26. März 2026 | 19 Uhr

MONHEIM:
DER KÖLNER DOM IM DIGITALEN SPIEGEL
Wie ein 3D-Zwilling die Zukunft des Weltkulturerbes sichert

Referent: Patrick Reschke, Geschäftsführer der Monheimer Firma Northdocks
Kooperation mit Heimatbund Monheim

Der Kölner Dom ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern ein Bauwerk, das seit Jahrhunderten restauriert, gesichert und bewahrt werden muss. Heute geschieht das auch mit Drohnen, Laser-Scanning und digitalen Zwillingen. In seinem Vortrag zeigt Patrick Reschke, wie aus Millionen hochauflösender Bild- und Sensordaten ein präzises 3D-Modell des Doms entstanden ist: so detailliert, dass selbst feinste Risse sichtbar werden, bevor sie zum Problem werden.
Eine Zeitreise zwischen Mittelalter, Hightech und Zukunft des Kulturerbes – anschaulich, verständlich, mit beeindruckenden Bildern.

Foto: P. Reschke
Reschke Vortrag Kölner Dom 3D

Gasthaus Pfannenhof , Turmstr. 2 – 6, 40789 Monheim am Rhein
Eintritt frei

VORTRAG

Mittwoch | 15. April 2026 | 19 Uhr

LEVERKUSEN:
NOTRE-DAME DE PARIS - GLANZ UND ELEND
Wie haben die das so schnell hinbekommen und warum dauert es bei uns so lange?

Referentin: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Präsidentin Zentral-Dombau-Verein zu Köln, ZDV
Kooperation mit VHS Leverkusen, Katholisches Bildungsforum und Stadtdekanat Leverkusen

Notre Dame brennendDer Brand des Dachstuhls der Kathedrale Notre-Dame in Paris im Jahr 2019 löste weltweit Bestürzung aus. Der Vortrag beleuchtet, welche Schäden das Feuer anrichtete, welche bemerkenswerten Ideen zur Wiederherstellung diskutiert wurden und welche Unterstützung Deutschland zum Wiederaufbau beitrug.

Abschließend wird das fertig restaurierte Gebäude vorgestellt und erklärt, wie es gelungen ist, das Wahrzeichen in nur fünf Jahren zu neuem Glanz zu führen.

Fotos: Wikipedia
Notre Dame ausgebrannt

Forum Leverkusen, Agamsaal, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen Eintritt: frei (Spende für ZDV erbeten)

KIRCHENFÜHRUNG

Samstag | 9. Mai 2026 | 11-12 Uhr

LEV.-NEUBODDENBERG:
DIE RENOVIERTE ST.-NIKOLAUS-KIRCHE (1895 ERBAUT)

Referent: Wolfgang Müller Kooperation mit Kirchengemeinde St. Nikolaus

In den letzten zwei Jahren wurde die Kirche aufwändig restauriert. Wir durften vor ca. einem Jahr die äußeren und inneren Restaurierungsarbeiten bereits sehen. Es gab erhebliche Nässeschäden u.a. am Dach und den Türmen, zusätzliche Zuganker wurden eingebracht, die historischen Kirchenfenster wurden restauriert, die innere Ausmalung mit Sternendarstellungen aus Blattgold erinnert  wieder an den Bau der Kirche. Eine überarbeitete gebrauchte Orgel soll eingebaut werden. Ob sie bis zu unserem Besuch fertig ist, ist noch unklar.
Ein Eröffnungsgottesdienst nach der Restaurierung findet am Sonntag, 19. April um 10 Uhr statt.

Foto: W. Müller
Renovierung St. Nikolaus November 2025

St. Nikolaus-Kirche, Berliner Str. 173, 51377 Leverkusen Eintritt: frei (Spende für die Restaurierung erbeten)

EXKURSION

Samstag | 30. Mai 2026 | 13:30 - 17:30 Uhr

DÜSSELDORF:
BESUCH IN DÜSSELDORF-KAISERSWERTH

Leitung: Bernhard Geuß

Kaiserswerth erhielt bereits 1181, also 107 Jahre vor Düsseldorf, das Stadtrecht. Ursprünglich hieß der Ort „Rhinhusen“ und war eine Insel im Rhein. Diese schenkte der fränkische König Pippin der Jüngere dem englischen Missionar Swithbert, der dort ein Benediktinerkloster und die erste Kirche bauen ließ. Anstelle der Pfalz entstand unter Kaiser Friedrich Barbarossa eine Zwingburg mit Zollstation. Die Grafen von Berg legten den Rheinarm trocken. Erzbischof Anno entführte von hier aus Heinrich IV.. Burgunder, Spanier, Hessen und Franzosen hinterließen Spuren, aber auch die Kunststile von Romanik, Barock und Klassizismus. Die pittoreske Altstadt zeugt davon vielfältig.
Das alles und viel mehr (z.B. den Mühlenturm, die engste Allee mit einem Maulbeerbaum, den Treidelpfad) erkunden wir zu Fuß, in zwei Etappen: zuerst den „katholischen“ Teil, dann kehren wir ins Café Schuster ein (eig. Kosten), um anschließend Theodor, Friederike und Karoline Fliedner sowie dem Diakoniewerk (Stammhaus) unsere Aufwartung zu machen. Wir „begegnen“ selbstverständlich auch Friedrich Spee und Florence Nightingale u. v. a. m.. 

Wer möchte, kann den Abend im „Burghof“ ausklingen lassen – bei schönem Wetter sogar im Biergarten direkt am Rhein.

Foto: W. Müller
Kaiserswerth Luftbild bunt

Anmeldung: Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58 989 oder Geschäftsstelle BGV: bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-340 78 01 Treffpunkt um 13:30 Uhr: Klemensplatz, Kaiserswerth Anreise: individuell, bitte teilen Sie uns event. Fahrgemeinschaften mit. Parkplatz (gebührenpflichtig) am Rande Kaiserswerths vorhanden. Anreise mit ÖPNV: S6 (Lev.-Mitte, Küppersteg, Rheindorf, Langenfeld, Berghausen) und ab Düsseldorf Hbf. U79 bis zum Klemensplatz

FRIEDHOFSFÜHRUNG

Sonntag | 14. Juni 2026 | 14 Uhr

OPLADEN:
JÜDISCHER FRIEDHOF ROBERT-BLUM-STRASSE

Führung: Reinhold Braun und Dr. Günter Junkers

Das Gelände des Friedhofs hatte Samuel Seckel aus Opladen 1830 erworben und der Jüdischen Gemeinde zur Verfügung gestellt.
In der NS-Zeit wurde der Friedhof zerstört und ein Opladener Bürger beauftragt, ihn zu räumen. Dieser vergrub – und rettete damit für die Nachwelt – mehr als 20 von über 70  Grabsteinen.
Während der Führung werden jüdische Begräbnisbräuche erläutert.
Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Historisches Foto: Stadtarchiv Leverkusen

Robert-Blum-Str. Leverkusen, Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten

FÜHRUNG

Samstag | 4. Juli 2026 | 14-16 Uhr

OPLADEN:
NATURGUT OPHOVEN. VOM RITTERSITZ ZUM NATURKLEINOD

Führung: Dr. Hans-Martin Kochanek Kooperation mit NABU Leverkusen

Das Gut Ophoven wurde 1264 erstmalig erwähnt und hat sich nun in den letzten Jahrzehnten zu einem bundesweit ausstrahlenden Bildungszentrum in Sachen Natur und Umwelt entwickelt.
Was waren die Erfolgskriterien, welche Zerstörungen gab es hier bei der Flut 2021, welche Vorschläge für zukunftsweisende Gärten gibt es hier, und was können wir aus der Geschichte lernen?
Zu all diesen Fragen wird der ehemalige Leiter des NaturGut Ophoven, Dr. Hans-Martin Kochanek, bei diesem Spaziergang Auskunft geben.

Foto: Stadtarchiv Leverkusen
Gut Ophoven historisch

Treffpunkt: Parkplatz Freibad Wiembachtal, Talstr. 62, Lev.-Opladen Teilnahme: frei (Spende für NABU Leverkusen möglich)

Rückblick auf vergangene Veranstaltungen

VORTRAG

Dienstag | 24. Februar 2026 | 19 Uhr

LEVERKUSEN:
JÜDISCHER FRIEDHOF IN OPLADEN - Geschichte und Entwicklung

Reinhold Braun und Dr. Günter Junkers

Der Jüdische Friedhof an der Robert-Blum-Straße (ehemalige Grenze Opladen/Leverkusen) ist das einzige noch erhaltene Denkmal, das an die frühere Jüdische Gemeinde in Opladen/Leverkusen erinnert. Während der Judenpogrome, aber auch noch 1966 wurden Grabsteine zerstört bzw. umgeworfen und beschmiert. Gedenksteine erinnern an die jüdischen Bürger, die in der NS-Zeit 1933-1945 ihr Leben verloren haben. Zwei Säulen zeigen die Namen der vermutlich 71 hier beerdigten Juden. Heute sind nur noch 32 Grabstellen erkennbar, viele davon ohne Gedenkstein. 2002 und seit 2015 sind weitere jüdische Mitbürger hier beerdigt worden.
Fotos: rechts: Grabstein Veronika Salomon, 1855,
unten: Jüdischer Friedhof ca. 1921, Stadtarchiv Leverkusen

Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen Eintritt: frei

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Dienstag | 17. März 2026 | 19 Uhr

LEVERKUSEN:
MITGLIEDERVERSAMMLUNG MIT VORTRAG

Jährliche Mitgliederversammlung mit Rückblick auf das Jahr 2025, Diskussionen und Neuwahlen von Vorstand und Beirat für 4 Jahre.
Ralph Junker stellt in einem Kurzvortrag das Leben eines Soldaten aus Dürscheid – bis 1930 zu Lützenkirchen gehörend – vor.
Anschließend geselliges Beisammensein. Gäste sind willkommen.

Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen Eintritt: frei

BÜCHERBÖRSE

Sonntag | 29. März 2026 | 11-16 Uhr

LEVERKUSEN:
HISTORISCHE BÜCHERBÖRSE MIT HILFEN ZUR FAMILIENFORSCHUNG

Bücherbörse im Keller der Villa Römer mit Büchern, Broschüren zur Lokal- und Regionalgeschichte von Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen, Monheim, Köln, Bergischem Land sowie historischen Büchern zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Geschichte zu günstigen Preisen. Außerdem bieten wir eigene Druckwerke preiswert an. Aus einem Nachlass haben wir Notgeldscheine aus dem damaligen Deutschen Reich bekommen (ca. 1910 bis 1925).
Der Börse bietet Gelegenheit zu Gesprächen mit Mitgliedern des BGV sowie zu Anfragen zu genealogischen Forschungen (nicht nur zu den Orten um Leverkusen).

Foto: R. Braun

Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen
Bitte Seiteneingang zum Keller benutzen. Eintritt: frei

SCHRIFTENLESEKURS

Mittwochs | 7 Termine ab 07.01.-18.02.2026 | jeweils 18-19:30 Uhr

LEVERKUSEN:
ALTE HANDSCHRIFTEN LESEN LERNEN FÜR EINSTEIGER (z.B. Sütterlin und Kurrentschrift)

Leitung: Marcus Vaillant
Kooperation mit VHS Leverkusen, Kurs Nr. H10660

Alte handschriftliche Unterlagen – Tagebücher, Briefe, Postkarten u.a. Schriftstücke der vergangenen Jahrhunderte – kann heutzutage kaum jemand lesen. Die zu jener Zeit gebrauchten Handschriften Sütterlin und Kurrentschrift sind nahezu unbekannt und daher für viele Menschen nicht lesbar.
In diesem Grundkurs lernen Sie Schreiben und Lesen der Sütterlinschrift sowie Lesen der Kurrentschrift des 19. und 20. Jahrhunderts anhand von Schriftbeispielen dieser Zeit. Bitte eigene Schreibutensilien mitbringen.

Fotos: Wikipedia

Anmeldungen nur unter www.vhs-leverkusen.de, Entgelt: 40 € VHS-Außenstelle Schusterinsel (Raum 4), Brückenstr. 18-20, 51379 Leverkusen

GESCHICHTSMATINÉE

Sonntag | 11. Januar 2026 | 11 Uhr

LEVERKUSEN:
DEMOKRATISCHER NEUBEGINN IN LEVERKUSEN NACH 1945. DIE POLITISCHEN PARTEIEN NACH 1945

Referenten: Michael D. Gutbier, Prof. Dr. Jürgen Mittag, Dr. Ines Soldwisch, Reinhold Braun, Prof. Dr. Ewald Grothe und Matthias Itzwerth
Kooperation mit OGV und VHS Leverkusen

Die In dieser Eröffnungsveranstaltung zum Demokratischen Neubeginn im Raum Leverkusen werden in ersten Kurzreferaten das Jahr 1945 als Stunde „Null“, die Besatzungspolitik als Demokratisierung unter Kontrolle sowie der Stadtrats-Ausschuss in Opladen als erste Teilhabe in Opladen dargestellt. 1945 Gründungsversammlung SPD LEVWeitere Kurzvorträge zeigen die Rückkehr in die politische Verantwortung (SPD), den politischen Liberalismus (FDP) und die Parteigründung der CDU in Leverkusen. Weitere Informationen: www.bgv-niederwupper.de und www.ogv-leverkusen.de
Fotos: oben Sammlung R. Braun, unten Nachlass Fam. Middelhauve
FDP-Plakat 1946

Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen Eintritt: frei

Samstag | 6. Dezember 2025 | 15 Uhr

MONHEIM-BAUMBERG:
WEIHNACHTSFEIER - BESUCH DER EVANGELISCHEN FRIEDENSKIRCHE MIT ORGELSPIEL

Führung: Pfarrer Malte Würzbach / Orgelspiel: N. N.

1945 lebten in Baumberg noch keine 20 evangelischen Christen.
Durch Zuzug wurde der Anteil größer, so dass in den 1960er-Jahren der Bau eines eigenen evangelischen Gemeindezentrums mit integrierter Kirche erforderlich wurde.
Nach Baubeginn im Jahre 1968 wurde am 9. Mai 1971 zum ersten Mal Gottesdienst in dem neu errichteten Gotteshaus gefeiert. Aufgrund des Erscheinungsbildes wurde das Gebäude vom Volksmund „Der Bunker“ genannt, in den Achtzigern taufte man das Gotteshaus auf den Namen „Friedenskirche“.
Der schweizerische Architekt Walter Maria Förderer (1928-2006) ist mit seiner Bauweise in Sichtbeton dem „Brutalismus“ zuzuordnen.
Der Begriff leitet sich ab von béton brut, wörtlich „roher Beton“, dem französischen Ausdruck für Sichtbeton. Gemeint ist das sichtbare Baumaterial mit seinen Unebenheiten und den Abdrücken der Schalung, so wie sie an den Außen- wie auch Innenwänden der Friedenskirche erkennbar ist.
Im Anschluss an Führung und Orgelspiel gibt es Kaffee/Tee und Kuchen im Gemeindesaal.

Ort: Friedenskirche, Schellingstraße 13, 40789 Monheim-Baumberg Kosten: Führung und Orgelspiel: kostenlos | Kaffeetrinken 5 € p. P. Anmeldung zum Kaffee: bis 01.12.25: Tel. Büro 02171-340 78 01 oder 0173-547 01 58 oder E-Mail: bgv-niederwupper@t-online.de

Freitag | 21. November 2025 | 19-21 Uhr

GEDENKFEIER 100 JAHRE ROLF MÜLLER (1925-2025)

Rolf Müller gehört zu den bedeutendsten Lokal- und Regionalhistorikern für Leverkusen und die umliegenden Städte. Ab 1954 unterrichtete er Englisch und Geschichte am Landrat-Lucas-Gymnasium und später am Werner-Heisenberg-Gymnasium. Sein Engagement umfasste u.a. die Leverkusener Geschichtsvereine BGV, OGV und StV, den Förderverein des Sensenhammers in Schlebusch sowie den VVV Opladen. Einige Jahre war er ehrenamtlicher Archivar der Stadt Opladen. Neben der Herausgabe von Büchern zur Stadtgeschichte von Opladen und Langenfeld verfasste Müller weit über 100 historische Artikel. Für seine vielfältigen Aktivitäten wurde Rolf Müller u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Ehrenring der Stadt Leverkusen sowie der Crecelius-Medaille des BGV ausgezeichnet. OB Küchler verleiht den Ehrenring an Rolf MüllerIn der Gedenkfeier werden Müllers Verdienste von seinem ehemaligen Schüler, Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis, gewürdigt und in einer Talkrunde die vielfältigen Aktivitäten diskutiert.
Oben: OB Ernst Küchler zeichnet Rolf Müller 2005 mit dem Ehrenring der Stadt Leverkusen aus. Unten: Rolf Müller mit Frau Helga Müller, 2015. (Fotos: R. Braun)
Rolf Müller mit Frau Helga

Ort: Gemeindesaal der kath. Gemeinde St. Maria Rosenkranz, Quettinger Str. 111, 51381 Leverkusen
Anmeldung bis 03.11.25: Tel. Büro BGV 02171-340 78 01
oder E-Mail: bgv-niederwupper@t-online.de
Eintritt: frei

Samstag | 29. November 2025 | 8:00 - ca.19:45 Uhr

NIEDERLANDE: FAHRT NACH MAASTRICHT UND ZUM UNTERIRDISCHEN WEIHNACHTSMARKT IN DER GROTTE IN VALKENBURG

Exkursion. Leitung: Angela Breitrück

Wir beginnen mit einer Führung durch die Steinkohlenzeche in Valkenburg. Danach gehen wir zum unterirdischen Weihnachtsmarkt in der Gemeindegrotte. Die vielbesuchten Fluweelengrotte und Gemeentegrote aus Mergelgestein sind keine natürlichen Höhlen,  sondern Gänge in ehemaligen Steinkohlegruben. Beide sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Gegen 14 Uhr fahren wir nach Maastricht, wo jeder erstmal auf „eigene Faust“ die Stadt erkunden kann. Kirche in MaastrichtUm 16:45 Uhr steht eine 40-min. „Bimmelbahn-Fahrt“ durch das dunkle Maastricht auf dem Plan. Das gesamte Zentrum mit der Vorstadt Wyck steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Die Rückfahrt nach Leverkusen ist für ca. 18 Uhr angedacht.
Fotos: www.saarfuchs.com
Grotte in Valkenburg

Anmeldungen: A. Breitrück. Tel.: 0173-547 01 58 oder
BGV Tel. 02171-340 78 01 oder Email bgv-niederwupper@t-online.de
Abfahrten: 8:00 Uhr - Busbahnhof Opladen, Bussteig 10, 8:15 Uhr - Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen
Preis: 55€ für BGV-Mitglieder, 60€ für Nicht-Mitglieder

Mittwoch | 29. Oktober 2025 | 18:15 Uhr

WIESDORF
FRÜHJAHR 1945 - DIE LETZTEN WOCHEN DES ZWEITEN WELTKRIEGS IM HEUTIGEN LEVERKUSEN

Vortrag. Referent: Ralph Junker
Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Stadtbibliothek Leverkusen

Das Gebiet der heutigen Stadt Leverkusen war bei Kriegsende relativ wenig zerstört. Der Bauboom der 1950er-Jahre ließ die sichtbaren Wunden schnell verschwinden. Doch zahlreiche Kreuze auf den Friedhöfen mit Sterbedaten aus dem März und April 1945 zeugen davon, dass der Vormarsch der US-Truppen keineswegs unblutig geschehen war. Wie liefen die letzten Tage der NS-Herrschaft in den Stadtteilen ab? Der Vortrag schildert die Ereignisse vor 80 Jahren anhand zeitgenössischer Fotos, Dokumente, Augenzeugenberichte und Filmausschnitte. Zerstörtes Schick-Haus nach dem 2. Weltkrieg
Oben: „Schick-Haus“ in Lev.-Wiesdorf gegenüber dem alten Rathaus. Unten: Kriegszerstörungen am Marktplatz in Wiesdorf (Fotos Stadtarchiv Leverkusen)

Stadtbibliothek Leverkusen, Friedrich-Ebert-Pl. 3d, 51373 Leverkusen
Eintritt frei

Donnerstag | 13. November 2025 | 18:00 Uhr

HITDORF
FRÜHJAHR 1945 - DIE LETZTEN WOCHEN DES ZWEITEN WELTKRIEGS IM HEUTIGEN LEVERKUSEN

Vortrag. Referenten: Ralph Junker und Carl Florczak
Kooperation mit dem Stadtarchiv Leverkusen und dem Heimatverein Hitdorf e.V.

Das Gebiet der heutigen Stadt Leverkusen war bei Kriegsende relativ wenig zerstört. Der Bauboom der 1950er-Jahre ließ die sichtbaren Wunden schnell verschwinden. Doch zahlreiche Kreuze auf den Friedhöfen mit Sterbedaten aus dem März und April 1945 zeugen davon, dass der Vormarsch der US-Truppen keineswegs unblutig geschehen war.
Wie liefen die letzten Tage der NS-Herrschaft in den Stadtteilen ab? Der Vortrag schildert die Ereignisse vor 80 Jahren anhand zeitgenössischer Fotos, Dokumente, Augenzeugenberichte und Filmausschnitte. Das damals zum Amt Monheim gehörige Hitdorf wird dabei eingehender betrachtet.
1943 Haus Salm beschädigt

Oben: Haus Salm (Foto: Julius Busch). Unten: Die zerstörte Hitdorfer Brauerei (Heimatverein Hitdorf e.V.)
Kriegsende Hitdorf - Hitdorfer Brauerei

Ort: Villa Zündfunke, Hitdorfer Str. 196, 51371 Leverkusen-Hitdorf
Eintritt frei

Freitag | 3. Oktober 2025 | 16:30 - 18:00 Uhr

SCHLEBUSCH GESTERN UND HEUTE

Stadtspaziergang. Führung: Angela Breitrück

Leverkusen-Schlebusch, das gemütliche Dorf, hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Auermühle, die 1960 abgerissen wurde, wird auf einem Foto zu sehen sein. Heute befindet sich ein nicht mehr genutztes Schwimmbad (Freibad Auermühle) auf dem Gelände. Die Elberfelder Textil AG (ETAG) wurde durch den Schlebuscher Wohnpark ersetzt. Eine Fußgängerzone gibt es erst seit den 1990er Jahren. Hierzu gibt es Fotos, auf denen Schlebusch noch ohne Fußgängerzone zu sehen ist. Weitere Änderungen werden auf dem Spaziergang gezeigt.

Schlebusch, Mülheimerstraße 2
Schlebusch um 1950
Oben Mülheimer Straße, unten Schlebusch um 1950, Fotos: Slg. Reinhold Braun

Treffpunkt: Villa Wuppermann, Mülheimer Str. 14, 51375 Leverkusen Preis: 9 €

Dienstag | 7. Oktober 2025 | 19 Uhr

MONHEIM
EINMAL NACH DÜSSELDORF UND ZURÜCK - DIE KOMMUNALREFORM 1975

Vortrag. Referent: Klaus Peters, Monheim,
Kooperation mit dem Heimatbund Monheim

Monheim WappenSeit 1968 gab es Bestrebungen der Stadt Düsseldorf, die Stadt Monheim sowie weitere Gemeinden nach Düsseldorf einzugemeinden. In den Diskussionen um die Neugliederung sprach man u.a. über die Zusammenlegung von Monheim mit Langenfeld, die Abgabe Baumbergs an Düsseldorf und Hitdorfs an Köln. 1972 rief der Heimatbund Monheim zum Widerstand gegen die Reformpläne für Monheim auf. Beschluss im Landtag im Oktober 1974: Monheim kommt nach Düsseldorf. Die Bürgeraktion „Monheim muss ungeteilt und selbständig bleiben“ kämpfte gegen das Eingliederungsgesetz nach Düsseldorf und bekam im Dezember 1975 Recht beim Verfassungsgericht in Münster. Hitdorf ist im sog. Köln-Gesetz Ende 1974 nach Leverkusen eingemeindet worden. Für diesen Fall haben Monheim und Leverkusen 1974 den bedingten Gebietsänderungsvertrag abgeschlossen, wonach Leverkusen sich verpflichtete, alle von Monheim für 5 Jahre geplanten Investitionen für Hitdorf durchzuführen.

Monheim muss selbständig bleiben!

Ort: Gasthaus Pfannenhof, Turmstr. 2-6, 40789 Monheim am Rhein Eintritt: frei

Sonntag | 14. September 2025 | 11 - 18 Uhr

OPLADEN
BÜCHERSTAND DES BGV AM LEVERKUSENER GESCHICHTSFEST

Kooperation mit dem OGV - Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen

Aus dem Buchangebot:

Am Tag des Offenen Denkmals veranstaltet der OGV – in Kooperation mit weiteren Vereinen und Institutionen – das alljährliche Geschichtsfest.
Zahlreiche Angebote richten sich an alle, die in einer ausgelassenen Stimmung Wissenswertes über die Stadtgeschichte erfahren möchten.
Der BGV ist mit einem Bücherstand an dem Fest beteiligt. Angeboten werden zu günstigen Preisen eigene Publikationen sowie Bücher zur Lokal- und Regionalgeschichte von Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen, Monheim, Köln, Bergisches Land. Historische Bücher zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Kultur- und Kunstgeschichte ergänzen das Angebot, das wir aus mehreren Nachlässen erhalten haben.
Am Stand laden Mitglieder des Vereins zu Gesprächen ein.

Haus der Stadtgeschichte - Villa Römer | Haus-Vorster Str. 6 | 51379 Lev-Opladen | Eintritt frei

Samstag | 20. September 2025 | 13:30-17:45 Uhr

LEVERKUSEN
STADTRUNDFAHRT: FAHRT ZU DEN ALTEN UND NEUEN RATHÄUSERN AUF DEM GEBIET DER STADT IN IHRER HEUTIGEN AUSDEHNUNG

Leitung: Angela Breitrück und Bernhard Geuß
Kooperation mit dem Verein "Wir für Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland e.V."

Früheres Rathaus in Küppersteg
Foto: Ehemaliges Rathaus in Küppersteg (Stadtarchiv Leverkusen)

Diese Stadtrundfahrt widmet sich besonders den früher selbstständigen Städten bzw. Gemeinden Hitdorf, Rheindorf, Küppersteg/Wiesdorf mit Bürrig, Schlebusch mit Manfort und Steinbüchel, Opladen mit Lützenkirchen und Quettingen sowie Bergisch Neukirchen, manifestiert in den noch vorhandenen Rathäusern.
Von den einstmals 18 Gebäuden, in denen der jeweilige Bürgermeister wohnte bzw. der Stadt-/Gemeinderat tagt(e) und die Kommunalverwaltung tätig war bzw. ist, bestehen noch zehn, nämlich in Rheindorf, Küppersteg, Schlebusch (3), Opladen (2), Lützenkirchen, Bergisch Neukirchen und die „Rathaus-Galerie“ in Wiesdorf.
Sie spiegeln die kommunale Selbstverwaltung vor und nach 1920/1930/1960/1975, was wir vor Ort Revue passieren lassen.

Preis: 20 € pro Person Anmeldung: B. Geuß (Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58989) oder Geschäftsstelle BGV (bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-3407801), Kartenvorverkauf zudem über die drei Kunden-Center der wupsi GmbH. Soweit Sitzplätze im Bus verfügbar sind, können Karten auch noch beim Einstieg erworben werden.
Abfahrten: 13:30 Uhr Busbahnhof Leverkusen- Opladen, Bussteig 10 und 13:45 Uhr Busbahnhof, Leverkusen-Mitte, Bussteig F1

Mittwoch | 30. Juli 2025 | 13:30 bis ca. 17:45 Uhr

EINE FAMILIEN- UND KINDERFREUNDLICHE STADTRUNDFAHRT DURCH LEVERKUSEN UND UMGEBUNG

Leitung: Bernhard Geuß und Angela Breitrück Kooperation mit dem Verein „Wir für Leverkusen – ein starkes Stück Rheinland e. V.“

Thomashof

Wir wollen vor allem für Schulkinder die schönen Seiten der Stadt Leverkusen und ihrer näheren Umgebung vertraut(er) machen, verbunden mit äußerst unterhaltsamen Elementen bezüglich der Herstellung von Nahrungsmitteln aus landwirtschaftlicher Produktion. Dazu ist der Besuch auf dem „Thomashof“, wo Käse erzeugt wird, vorgesehen.

Preis: Erwachsene 20 €*, Kinder bis 12 J. kostenfrei
*) es könnte ggf. noch eine Aufwandsentschädigung für die Produktions-Demonstration anfallen.
Abfahrten:
13.30 Uhr, Leverkusen-Opladen, Busbahnhof, Bussteig 10 und
13:45 Uhr, Leverkusen-Mitte, Busbahnhof, Bussteig F1
Anmeldung: B. Geuß (Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58 989) oder Geschäftsstelle BGV (bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-34 07 801)
Kartenvorverkauf zudem über die drei KundenCenter der wupsi GmbH, Soweit Sitzplätze im Bus verfügbar sind, können Karten auch noch beim Einstieg erworben werden.