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Bergischer Geschichtsverein lädt ein

Unser Programm im 1. Halbjahr

Für das 1. Halbjahr 2026 haben wir erneut ein reichhaltiges Programm zusammengestellt.

Unser Team konnte viele Referenten, Exkursionsbegleiter und andere Mitwirkende für einen sehr abwechslungsreichen Veranstaltungskalender begeistern. Herzlichen Dank dafür! Sicherlich finden auch Sie in dem Programm Veranstaltungen, die Sie persönlich besonders interessieren.

Vielleicht haben Sie Ideen und Anregungen für weitere Aktivitäten oder möchten sogar selbst Ihr Wissen mit anderen interessierten Menschen hier teilen? Sprechen Sie uns an – wir sind für konstruktive Rückmeldung immer sehr dankbar.

Übrigens:

Sie müssen kein Vereinsmitglied sein, um an unseren Aktivitäten teilzunehmen. Unsere Veranstaltungen stehen offen für alle!

Logo Bürgerstiftung Leverkusen

Wir danken herzlich unserer Förderpartnerin, der Bürgerstiftung Leverkusen

Demnächst im Programm

SCHRIFTENLESEKURS

Mittwochs | 7 Termine ab 07.01.-18.02.2026 | jeweils 18-19:30 Uhr

LEVERKUSEN:
ALTE HANDSCHRIFTEN LESEN LERNEN FÜR EINSTEIGER (z.B. Sütterlin und Kurrentschrift)

Leitung: Marcus Vaillant
Kooperation mit VHS Leverkusen, Kurs Nr. H10660

Alte handschriftliche Unterlagen – Tagebücher, Briefe, Postkarten u.a. Schriftstücke der vergangenen Jahrhunderte – kann heutzutage kaum jemand lesen. Die zu jener Zeit gebrauchten Handschriften Sütterlin und Kurrentschrift sind nahezu unbekannt und daher für viele Menschen nicht lesbar.
In diesem Grundkurs lernen Sie Schreiben und Lesen der Sütterlinschrift sowie Lesen der Kurrentschrift des 19. und 20. Jahrhunderts anhand von Schriftbeispielen dieser Zeit. Bitte eigene Schreibutensilien mitbringen.

Fotos: Wikipedia

Anmeldungen nur unter www.vhs-leverkusen.de, Entgelt: 40 € VHS-Außenstelle Schusterinsel (Raum 4), Brückenstr. 18-20, 51379 Leverkusen

GESCHICHTSMATINÉE

Sonntag | 11. Januar 2026 | 11 Uhr

LEVERKUSEN:
DEMOKRATISCHER NEUBEGINN IN LEVERKUSEN NACH 1945. DIE POLITISCHEN PARTEIEN NACH 1945

Referenten: Michael D. Gutbier, Prof. Dr. Jürgen Mittag, Dr. Ines Soldwisch, Reinhold Braun, Prof. Dr. Ewald Grothe und Matthias Itzwerth
Kooperation mit OGV und VHS Leverkusen

Die In dieser Eröffnungsveranstaltung zum Demokratischen Neubeginn im Raum Leverkusen werden in ersten Kurzreferaten das Jahr 1945 als Stunde „Null“, die Besatzungspolitik als Demokratisierung unter Kontrolle sowie der Stadtrats-Ausschuss in Opladen als erste Teilhabe in Opladen dargestellt. 1945 Gründungsversammlung SPD LEVWeitere Kurzvorträge zeigen die Rückkehr in die politische Verantwortung (SPD), den politischen Liberalismus (FDP) und die Parteigründung der CDU in Leverkusen. Weitere Informationen: www.bgv-niederwupper.de und www.ogv-leverkusen.de
Fotos: oben Sammlung R. Braun, unten Nachlass Fam. Middelhauve
FDP-Plakat 1946

Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen Eintritt: frei

Rückblick auf vergangene Veranstaltungen

Samstag | 6. Dezember 2025 | 15 Uhr

MONHEIM-BAUMBERG:
WEIHNACHTSFEIER - BESUCH DER EVANGELISCHEN FRIEDENSKIRCHE MIT ORGELSPIEL

Führung: Pfarrer Malte Würzbach / Orgelspiel: N. N.

1945 lebten in Baumberg noch keine 20 evangelischen Christen.
Durch Zuzug wurde der Anteil größer, so dass in den 1960er-Jahren der Bau eines eigenen evangelischen Gemeindezentrums mit integrierter Kirche erforderlich wurde.
Nach Baubeginn im Jahre 1968 wurde am 9. Mai 1971 zum ersten Mal Gottesdienst in dem neu errichteten Gotteshaus gefeiert. Aufgrund des Erscheinungsbildes wurde das Gebäude vom Volksmund „Der Bunker“ genannt, in den Achtzigern taufte man das Gotteshaus auf den Namen „Friedenskirche“.
Der schweizerische Architekt Walter Maria Förderer (1928-2006) ist mit seiner Bauweise in Sichtbeton dem „Brutalismus“ zuzuordnen.
Der Begriff leitet sich ab von béton brut, wörtlich „roher Beton“, dem französischen Ausdruck für Sichtbeton. Gemeint ist das sichtbare Baumaterial mit seinen Unebenheiten und den Abdrücken der Schalung, so wie sie an den Außen- wie auch Innenwänden der Friedenskirche erkennbar ist.
Im Anschluss an Führung und Orgelspiel gibt es Kaffee/Tee und Kuchen im Gemeindesaal.

Ort: Friedenskirche, Schellingstraße 13, 40789 Monheim-Baumberg Kosten: Führung und Orgelspiel: kostenlos | Kaffeetrinken 5 € p. P. Anmeldung zum Kaffee: bis 01.12.25: Tel. Büro 02171-340 78 01 oder 0173-547 01 58 oder E-Mail: bgv-niederwupper@t-online.de

Freitag | 21. November 2025 | 19-21 Uhr

GEDENKFEIER 100 JAHRE ROLF MÜLLER (1925-2025)

Rolf Müller gehört zu den bedeutendsten Lokal- und Regionalhistorikern für Leverkusen und die umliegenden Städte. Ab 1954 unterrichtete er Englisch und Geschichte am Landrat-Lucas-Gymnasium und später am Werner-Heisenberg-Gymnasium. Sein Engagement umfasste u.a. die Leverkusener Geschichtsvereine BGV, OGV und StV, den Förderverein des Sensenhammers in Schlebusch sowie den VVV Opladen. Einige Jahre war er ehrenamtlicher Archivar der Stadt Opladen. Neben der Herausgabe von Büchern zur Stadtgeschichte von Opladen und Langenfeld verfasste Müller weit über 100 historische Artikel. Für seine vielfältigen Aktivitäten wurde Rolf Müller u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Ehrenring der Stadt Leverkusen sowie der Crecelius-Medaille des BGV ausgezeichnet. OB Küchler verleiht den Ehrenring an Rolf MüllerIn der Gedenkfeier werden Müllers Verdienste von seinem ehemaligen Schüler, Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis, gewürdigt und in einer Talkrunde die vielfältigen Aktivitäten diskutiert.
Oben: OB Ernst Küchler zeichnet Rolf Müller 2005 mit dem Ehrenring der Stadt Leverkusen aus. Unten: Rolf Müller mit Frau Helga Müller, 2015. (Fotos: R. Braun)
Rolf Müller mit Frau Helga

Ort: Gemeindesaal der kath. Gemeinde St. Maria Rosenkranz, Quettinger Str. 111, 51381 Leverkusen
Anmeldung bis 03.11.25: Tel. Büro BGV 02171-340 78 01
oder E-Mail: bgv-niederwupper@t-online.de
Eintritt: frei

Samstag | 29. November 2025 | 8:00 - ca.19:45 Uhr

NIEDERLANDE: FAHRT NACH MAASTRICHT UND ZUM UNTERIRDISCHEN WEIHNACHTSMARKT IN DER GROTTE IN VALKENBURG

Exkursion. Leitung: Angela Breitrück

Wir beginnen mit einer Führung durch die Steinkohlenzeche in Valkenburg. Danach gehen wir zum unterirdischen Weihnachtsmarkt in der Gemeindegrotte. Die vielbesuchten Fluweelengrotte und Gemeentegrote aus Mergelgestein sind keine natürlichen Höhlen,  sondern Gänge in ehemaligen Steinkohlegruben. Beide sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Gegen 14 Uhr fahren wir nach Maastricht, wo jeder erstmal auf „eigene Faust“ die Stadt erkunden kann. Kirche in MaastrichtUm 16:45 Uhr steht eine 40-min. „Bimmelbahn-Fahrt“ durch das dunkle Maastricht auf dem Plan. Das gesamte Zentrum mit der Vorstadt Wyck steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Die Rückfahrt nach Leverkusen ist für ca. 18 Uhr angedacht.
Fotos: www.saarfuchs.com
Grotte in Valkenburg

Anmeldungen: A. Breitrück. Tel.: 0173-547 01 58 oder
BGV Tel. 02171-340 78 01 oder Email bgv-niederwupper@t-online.de
Abfahrten: 8:00 Uhr - Busbahnhof Opladen, Bussteig 10, 8:15 Uhr - Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen
Preis: 55€ für BGV-Mitglieder, 60€ für Nicht-Mitglieder

Mittwoch | 29. Oktober 2025 | 18:15 Uhr

WIESDORF
FRÜHJAHR 1945 - DIE LETZTEN WOCHEN DES ZWEITEN WELTKRIEGS IM HEUTIGEN LEVERKUSEN

Vortrag. Referent: Ralph Junker
Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Stadtbibliothek Leverkusen

Das Gebiet der heutigen Stadt Leverkusen war bei Kriegsende relativ wenig zerstört. Der Bauboom der 1950er-Jahre ließ die sichtbaren Wunden schnell verschwinden. Doch zahlreiche Kreuze auf den Friedhöfen mit Sterbedaten aus dem März und April 1945 zeugen davon, dass der Vormarsch der US-Truppen keineswegs unblutig geschehen war. Wie liefen die letzten Tage der NS-Herrschaft in den Stadtteilen ab? Der Vortrag schildert die Ereignisse vor 80 Jahren anhand zeitgenössischer Fotos, Dokumente, Augenzeugenberichte und Filmausschnitte. Zerstörtes Schick-Haus nach dem 2. Weltkrieg
Oben: „Schick-Haus“ in Lev.-Wiesdorf gegenüber dem alten Rathaus. Unten: Kriegszerstörungen am Marktplatz in Wiesdorf (Fotos Stadtarchiv Leverkusen)

Stadtbibliothek Leverkusen, Friedrich-Ebert-Pl. 3d, 51373 Leverkusen
Eintritt frei

Donnerstag | 13. November 2025 | 18:00 Uhr

HITDORF
FRÜHJAHR 1945 - DIE LETZTEN WOCHEN DES ZWEITEN WELTKRIEGS IM HEUTIGEN LEVERKUSEN

Vortrag. Referenten: Ralph Junker und Carl Florczak
Kooperation mit dem Stadtarchiv Leverkusen und dem Heimatverein Hitdorf e.V.

Das Gebiet der heutigen Stadt Leverkusen war bei Kriegsende relativ wenig zerstört. Der Bauboom der 1950er-Jahre ließ die sichtbaren Wunden schnell verschwinden. Doch zahlreiche Kreuze auf den Friedhöfen mit Sterbedaten aus dem März und April 1945 zeugen davon, dass der Vormarsch der US-Truppen keineswegs unblutig geschehen war.
Wie liefen die letzten Tage der NS-Herrschaft in den Stadtteilen ab? Der Vortrag schildert die Ereignisse vor 80 Jahren anhand zeitgenössischer Fotos, Dokumente, Augenzeugenberichte und Filmausschnitte. Das damals zum Amt Monheim gehörige Hitdorf wird dabei eingehender betrachtet.
1943 Haus Salm beschädigt

Oben: Haus Salm (Foto: Julius Busch). Unten: Die zerstörte Hitdorfer Brauerei (Heimatverein Hitdorf e.V.)
Kriegsende Hitdorf - Hitdorfer Brauerei

Ort: Villa Zündfunke, Hitdorfer Str. 196, 51371 Leverkusen-Hitdorf
Eintritt frei

Freitag | 3. Oktober 2025 | 16:30 - 18:00 Uhr

SCHLEBUSCH GESTERN UND HEUTE

Stadtspaziergang. Führung: Angela Breitrück

Leverkusen-Schlebusch, das gemütliche Dorf, hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Auermühle, die 1960 abgerissen wurde, wird auf einem Foto zu sehen sein. Heute befindet sich ein nicht mehr genutztes Schwimmbad (Freibad Auermühle) auf dem Gelände. Die Elberfelder Textil AG (ETAG) wurde durch den Schlebuscher Wohnpark ersetzt. Eine Fußgängerzone gibt es erst seit den 1990er Jahren. Hierzu gibt es Fotos, auf denen Schlebusch noch ohne Fußgängerzone zu sehen ist. Weitere Änderungen werden auf dem Spaziergang gezeigt.

Schlebusch, Mülheimerstraße 2
Schlebusch um 1950
Oben Mülheimer Straße, unten Schlebusch um 1950, Fotos: Slg. Reinhold Braun

Treffpunkt: Villa Wuppermann, Mülheimer Str. 14, 51375 Leverkusen Preis: 9 €

Dienstag | 7. Oktober 2025 | 19 Uhr

MONHEIM
EINMAL NACH DÜSSELDORF UND ZURÜCK - DIE KOMMUNALREFORM 1975

Vortrag. Referent: Klaus Peters, Monheim,
Kooperation mit dem Heimatbund Monheim

Monheim WappenSeit 1968 gab es Bestrebungen der Stadt Düsseldorf, die Stadt Monheim sowie weitere Gemeinden nach Düsseldorf einzugemeinden. In den Diskussionen um die Neugliederung sprach man u.a. über die Zusammenlegung von Monheim mit Langenfeld, die Abgabe Baumbergs an Düsseldorf und Hitdorfs an Köln. 1972 rief der Heimatbund Monheim zum Widerstand gegen die Reformpläne für Monheim auf. Beschluss im Landtag im Oktober 1974: Monheim kommt nach Düsseldorf. Die Bürgeraktion „Monheim muss ungeteilt und selbständig bleiben“ kämpfte gegen das Eingliederungsgesetz nach Düsseldorf und bekam im Dezember 1975 Recht beim Verfassungsgericht in Münster. Hitdorf ist im sog. Köln-Gesetz Ende 1974 nach Leverkusen eingemeindet worden. Für diesen Fall haben Monheim und Leverkusen 1974 den bedingten Gebietsänderungsvertrag abgeschlossen, wonach Leverkusen sich verpflichtete, alle von Monheim für 5 Jahre geplanten Investitionen für Hitdorf durchzuführen.

Monheim muss selbständig bleiben!

Ort: Gasthaus Pfannenhof, Turmstr. 2-6, 40789 Monheim am Rhein Eintritt: frei

Sonntag | 14. September 2025 | 11 - 18 Uhr

OPLADEN
BÜCHERSTAND DES BGV AM LEVERKUSENER GESCHICHTSFEST

Kooperation mit dem OGV - Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen

Aus dem Buchangebot:

Am Tag des Offenen Denkmals veranstaltet der OGV – in Kooperation mit weiteren Vereinen und Institutionen – das alljährliche Geschichtsfest.
Zahlreiche Angebote richten sich an alle, die in einer ausgelassenen Stimmung Wissenswertes über die Stadtgeschichte erfahren möchten.
Der BGV ist mit einem Bücherstand an dem Fest beteiligt. Angeboten werden zu günstigen Preisen eigene Publikationen sowie Bücher zur Lokal- und Regionalgeschichte von Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen, Monheim, Köln, Bergisches Land. Historische Bücher zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Kultur- und Kunstgeschichte ergänzen das Angebot, das wir aus mehreren Nachlässen erhalten haben.
Am Stand laden Mitglieder des Vereins zu Gesprächen ein.

Haus der Stadtgeschichte - Villa Römer | Haus-Vorster Str. 6 | 51379 Lev-Opladen | Eintritt frei

Samstag | 20. September 2025 | 13:30-17:45 Uhr

LEVERKUSEN
STADTRUNDFAHRT: FAHRT ZU DEN ALTEN UND NEUEN RATHÄUSERN AUF DEM GEBIET DER STADT IN IHRER HEUTIGEN AUSDEHNUNG

Leitung: Angela Breitrück und Bernhard Geuß
Kooperation mit dem Verein "Wir für Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland e.V."

Früheres Rathaus in Küppersteg
Foto: Ehemaliges Rathaus in Küppersteg (Stadtarchiv Leverkusen)

Diese Stadtrundfahrt widmet sich besonders den früher selbstständigen Städten bzw. Gemeinden Hitdorf, Rheindorf, Küppersteg/Wiesdorf mit Bürrig, Schlebusch mit Manfort und Steinbüchel, Opladen mit Lützenkirchen und Quettingen sowie Bergisch Neukirchen, manifestiert in den noch vorhandenen Rathäusern.
Von den einstmals 18 Gebäuden, in denen der jeweilige Bürgermeister wohnte bzw. der Stadt-/Gemeinderat tagt(e) und die Kommunalverwaltung tätig war bzw. ist, bestehen noch zehn, nämlich in Rheindorf, Küppersteg, Schlebusch (3), Opladen (2), Lützenkirchen, Bergisch Neukirchen und die „Rathaus-Galerie“ in Wiesdorf.
Sie spiegeln die kommunale Selbstverwaltung vor und nach 1920/1930/1960/1975, was wir vor Ort Revue passieren lassen.

Preis: 20 € pro Person Anmeldung: B. Geuß (Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58989) oder Geschäftsstelle BGV (bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-3407801), Kartenvorverkauf zudem über die drei Kunden-Center der wupsi GmbH. Soweit Sitzplätze im Bus verfügbar sind, können Karten auch noch beim Einstieg erworben werden.
Abfahrten: 13:30 Uhr Busbahnhof Leverkusen- Opladen, Bussteig 10 und 13:45 Uhr Busbahnhof, Leverkusen-Mitte, Bussteig F1

Mittwoch | 30. Juli 2025 | 13:30 bis ca. 17:45 Uhr

EINE FAMILIEN- UND KINDERFREUNDLICHE STADTRUNDFAHRT DURCH LEVERKUSEN UND UMGEBUNG

Leitung: Bernhard Geuß und Angela Breitrück Kooperation mit dem Verein „Wir für Leverkusen – ein starkes Stück Rheinland e. V.“

Thomashof

Wir wollen vor allem für Schulkinder die schönen Seiten der Stadt Leverkusen und ihrer näheren Umgebung vertraut(er) machen, verbunden mit äußerst unterhaltsamen Elementen bezüglich der Herstellung von Nahrungsmitteln aus landwirtschaftlicher Produktion. Dazu ist der Besuch auf dem „Thomashof“, wo Käse erzeugt wird, vorgesehen.

Preis: Erwachsene 20 €*, Kinder bis 12 J. kostenfrei
*) es könnte ggf. noch eine Aufwandsentschädigung für die Produktions-Demonstration anfallen.
Abfahrten:
13.30 Uhr, Leverkusen-Opladen, Busbahnhof, Bussteig 10 und
13:45 Uhr, Leverkusen-Mitte, Busbahnhof, Bussteig F1
Anmeldung: B. Geuß (Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58 989) oder Geschäftsstelle BGV (bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-34 07 801)
Kartenvorverkauf zudem über die drei KundenCenter der wupsi GmbH, Soweit Sitzplätze im Bus verfügbar sind, können Karten auch noch beim Einstieg erworben werden.

Mittwoch | 11. Juni 2025 | 19-21 Uhr

VORTRAG: DER EISENBAHNSTANDORT OPLADEN - WERDEN UND VERGEHEN
TEIL 1: 1867 BIS 1945

Referent: Kurt Kaiß
In Kooperation mit der VHS Leverkusen

Flyer zur Veranstaltung (zum Vergrößern anklicken/antippen)
Spätestens mit Eröffnung der Hauptwerkstätte 1903 war Opladen zur Eisenbahnstadt geworden. In diese Zeit fällt auch die Aufwertung der Lokstation Opladen zur Betriebswerkstätte. Keimzelle der Entwicklung Opladens zu einem bedeutenden Bahnstandort war indes der auf den Bau der BME-Linie Haan-Deutz in den 1860er Jahren zurückgehende Bahnhof, ergänzt durch die nahebei angelegte Station der Rheinischen Eisenbahn wenig später. Die komplexe fast 160-jährige Geschichte des heute eher unbedeutenden Bahnstandorts Opladen soll Thema eines zweiteiligen Vortrags in Kooperation mit der VHS Leverkusen Logo 2025 sein.

Städtische Katholische Hauptschule, Quartierstreff, Im Hederichsfeld 19, 51379 Leverkusen-Opladen
Eintritt: frei

Mittwoch | 18. Juni 2025 | 19-21 Uhr

VORTRAG: DER EISENBAHNSTANDORT OPLADEN - WERDEN UND VERGEHEN
TEIL 2: 1945 BIS HEUTE

Fotos: Bahnhof Opladen (oben: historische Postkarte, unten: um 1905, Sammlung Kurt Kaiß)

Städtische Katholische Hauptschule, Quartierstreff, Im Hederichsfeld 19, 51379 Leverkusen-Opladen
Eintritt: frei

Mittwoch | 4. Juni 2024 | 18:30 Uhr

VORTRAG: 1975: IM SPANNUNGSFELD VON PLANUNGSDRANG UND IDENTITÄTSSUCHE
Akteure, Konfliktfelder und Wirkungen der kommunalen Neugliederung im Raum Leverkusen

Referent: Prof. Dr. Jürgen Mittag
Kooperation mit der VHS Leverkusen und dem Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen

Die kommunale Neugliederung von 1975 brachte für den Raum der heutigen Stadt Leverkusen tiefgreifende Veränderungen. Am 1. Januar 1975 erhielt die Großstadt Leverkusen durch den Zusammenschluss mit der Kreisstadt Opladen und der Stadt Bergisch Neukirchen sowie der Eingemeindung von Hitdorf nicht nur neue administrative Grenzen, sondern es entwickelte sich auch eine neue Stadtkultur. Überwog im bisherigen Leverkusener Stadtgebiet die Freude und Zuversicht, dominierte in Opladen zunächst die Skepsis.
Für die Stadtgeschichte Leverkusens ergeben sich daraus zentrale Fragen: Markierte 1975 die Geburtsstunde einer neuen Stadt? Und welche Folgen hatte die Gebietsreform für die kommunale Identität in Leverkusen?

Bruno Krupp im NRW-Landtag
Foto: Bruno Krupp bei der entscheidenden Lesung im NRW-Landtag am 25.09.1974 (Holger Schmitt, Stadtarchiv Leverkusen)

Ort: Forum Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen, Eintritt frei!

Donnerstag | 8. Mai 2025 | 18:00 Uhr

VORTRAG: APRIL/MAI 1945
Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs im heutigen Leverkusen

Referent: Ralph Junker
Kooperation mit dem Stadtarchiv Leverkusen

Das Gebiet der heutigen Stadt Leverkusen war bei Kriegsende recht wenig zerstört. Der Bauboom der 1950er-Jahre ließ die sichtbaren Wunden schnell verschwinden. Doch zahlreiche Kreuze auf den Friedhöfen mit Sterbedaten aus dem März und April 1945 zeugen davon, dass der Vormarsch der US-Truppen keineswegs unblutig geschehen war.
Wie liefen die letzten Tage der NS-Herrschaft in den Stadtteilen ab? Wie ging es weiter bis zum Waffenstillstand am 8. Mai? Der Vortrag schildert die Ereignisse vor 80 Jahren anhand zeitgenössischer Fotos, Dokumente, Augenzeugenberichte und Filmausschnitte.

Die zerstörte Kirche St. Remigius in Opladen 1945
Foto: Die kriegszerstörte Kirche St. Remigius in Opladen (Stadtarchiv Leverkusen)

Haus der Stadtgeschichte - Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev.-Opladen
Eintritt frei

Dienstag | 20. Mai 2025 | 15:00 bis 17:00 Uhr

FÜHRUNG: DIE EXPERIMENTAL STATION HÖFCHEN (BURSCHEID) DER BAYER AG

Führung: Arthur Fröhlingsdorf, Dr. Ulrich Krieg

Foto: Wikipedia / DiAuras
Gut Höfchen Burscheid

Ursprünglich gehörte das heutige Versuchsgut Höfchen zum Rittersitz Landscheid. Anfang des 19. Jh. wurde es zu Obst- und Weidegut. Seit 1941 führt hier die Bayer AG Feldprüfungen zur Entwicklung moderner Pflanzenschutzmitteln durch.
Bei einem Rundgang erfahren die Besucher die Aufgaben des Betriebes sowie die landwirtschaftliche Technik, die heute am Standort im Ackerbau (Getreide, Raps, Mais und Kartoffeln) sowie im Obst- und Gemüseanbau angewandt werden.

Experimental Station Höfchen, Gut Höfchen 1, 51399 Burscheid
Anmeldung bis 15.05.2025 an bgv-niederwupper@t-online.de oder Tel. 02171-34 07 801
Eintritt: frei

Freitag | 4. April 2025 | 16:30 bis 18:00 Uhr

STADTSPAZIERGANG: SCHLEBUSCH GESTERN UND HEUTE

Führung: Angela Breitrück, GästeführerInnen Leverkusen und Bergisches Land e.V.

Leverkusen-Schlebusch, das gemütliche Dorf, hat sich im Laufe der Zeit verändert. Auf dem Gelände der 1960 abgerissenen Auermühle befindet sich heute ein nicht mehr genutztes Freibad. Die Elberfelder Textil AG (ETAG) wurde durch den Schlebuscher Wohnpark ersetzt. Eine Fußgängerzone gibt es erst seit den 1990er-Jahren. Hierzu gibt es Fotos, auf denen Schlebusch noch ohne Fußgängerzone zu sehen ist. Weitere Änderungen werden auf dem Spaziergang mit alten Fotos verglichen.

Foto: Sammlung Reinhold Braun

Treffpunkt: Villa Wuppermann, Mülheimer Str. 14, 51375 Leverkusen Anmeldung: Tel 0173-54 70 158, Preis: 9 €

Montag | 28. April 2025 | 18:00 Uhr

VORTRAG: HISTORISCHE ZEITUNGEN DIGITAL: INFOS ZUM PORTAL "zeit.punktNRW"

Referent: Dr. Michael Herkenhoff, Universitäts- und Landesbibliothek Bonn
Kooperation von BGV, OGV, StV und Stadtarchiv Leverkusen

Nicht nur, aber besonders für die heimatkundliche Forschung sind historische Zeitungen eine äußerst wichtige Quelle. Während früher ein Besuch in Bibliotheken und Archiven nötig war, um sie einzusehen, verbunden mit dem Wälzen großformatiger Bände oder dem umständlichen Hantieren mit Mikroverfilmungen, kann heute in vielen Fällen bequem von zu Hause aus in alten Ausgaben vor 1945 recherchiert werden. Zu verdanken ist das in Nordrhein-Westfalen dem großen Digitalisierungsprojekt „zeit.punktNRW“ (https://zeitpunkt.nrw). In dem Vortrag wird Wissenswertes dazu erklärt und Fragen werden beantwortet.

Ort: Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen-Opladen
Eintritt: frei

Sonntag | 16. März 2025 | 9:30-ca. 17:30 Uhr

WIEDERENTDECKUNG ALLER KOMMUNEN DES EHEMALIGEN RHEIN-WUPPER-KREISES

Leitung: Bernhard Geuß

Nach dem Wiener Kongress 1815 fiel das Großherzogtum Berg an die preußische Rheinprovinz, die die Kreise Solingen und Opladen bildeten. 1819 wurden diese beiden Kreise unter dem Namen „Solinger Kreis“ vereinigt mit dem Sitz in Solingen. 1896 schied Solingen aus. 1914 wurde der Kreissitz des Landkreises Solingen nach Opladen verlegt. 1930 erhielt der Kreis den Namen „Rhein-Wupper-Kreis“. Opladen blieb bis zur Kommunalen Neugliederung 1975 Kreisstadt. Leverkusen schied bereits 1955 aus dem RWK aus.
Die ganztägige Tour führt durch Opladen, Bergisch Neukirchen, Burscheid, Dabringhausen, Dhünn, Hückeswagen, Radevormwald, Bergisch Born, Wermelskirchen, Burg an der Wupper, Witzhelden, Leichlingen , Langenfeld, Monheim, Hitdorf und Leverkusen.

In Burg erfolgt eine zweistündige Mittagspause zur freien Verfügung Es besteht dort die Möglichkeit als Gruppe auf eigene Kosten eine „Bergische Kaffeetafel“ zu sich zu nehmen. Wer will, kann mit der Sesselbahn von Ober- nach Unterburg fahren. Buseinstieg in Oberburg und in Unterburg möglich. Die Tour erfolgt barrierefrei und nimmt Rücksicht auf Zwischendurchstopps zum Toilettengang.

Karte Rhein-Wupper-Kreis
Karte des Rhein-Wupper-Kreises um 1950

Anmeldung: B. Geuß (Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58 989) oder Geschäftsstelle BGV (bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-34 07 801 Bei Anmeldung mitteilen, ob „Bergische Kaffeetafel“ gewünscht wird. Karten (im Bus): BGV-Mitglieder und Ehepartner 18 €, Nicht-Mitglieder 20 € Abfahrten: 9.30 Uhr - Haltestelle Villa Römer, Landrat-Trimborn-Pl. 1, 51379 Lev-Opladen 9.35 Uhr - Busbahnhof, Bussteig 10, Bruno-Wiefel-Platz, 51379 Lev-Opladen

Dienstag | 25. März 2025 | 19:00 Uhr

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Jährliche Mitgliederversammlung mit Rückblick auf das Jahr 2024, Diskussionen und Abstimmungen zu Vereinsangelegenheiten.
Dr. Junkers stellt in einem Kurzvortrag das genealogische Familienbuch für Bergisch Neukirchen für die Jahre 1644 bis 1809 vor. Danach geselliges Beisammensein.
Gäste sind willkommen.

Ort: Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen-Opladen

Mittwoch | 2. April 2025 | 18:30 Uhr

VORTRAG: VON DER FREIHEIT EINES CHRISTENMENSCHEN
Kurze Anmerkung zu den Bauernkriegen

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Hasberg
Kooperation mit der VHS Leverkusen und dem Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen

„Von der Freyheit eines Christenmenschen“ – so lautet der Titel einer der Grundschriften Martin Luthers aus dem Jahr 1520. Fünf Jahre vor der Erhebung der Bauern hatte er damit ein Motto ausgegeben, dem sich die Schar bediente, die sich 1524 im süddeutschen Schwaben und mitteldeutschen Thüringen, in Franken, Tirol und der Schweiz gegen die Herrschaft des Adels erhob. Mehr als 70.000 der Aufständischen kamen dieser ersten großen Massenproteste ums Leben gekommen, als sie 1525 niedergeschlagen wurden.

Von der Freiheit eines Christenmenschen
Druck von Jörg Nadler, Nürnberg, 1520, Quelle W. Sauber Wikipedia

2025 sind es 500 Jahre, seitdem diese Bauernproteste für die kurze Zeit von zwei Jahren politische Beteiligung und ökonomische Besserstellung einforderten. Was haben ihre Forderungen bewirkt? Was von ihnen bewegt uns noch heute? Wie weit sind die Freiheiten gediehen, von denen die Bauern beseelt waren und von denen Martin Luther gesprochen hatte?

Forum Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen Eintritt: frei

Dienstag | 28. Januar 2025 | 19:00-ca. 20:00 Uhr

VORTRAG: WILHELM FÄHLER
Spuren des Architekten der Moderne in Leverkusen

Referent: Dr. Roland Schaper, GästeführerInnen Leverkusen und Bergisches Land e.V.

Foto: Wilhelm Fähler (Stadtarchiv Leverkusen)
Wilhelm Fähler

Wilhelm Fähler (1989–1953) trat als junger Architekt 1917 in die Dienste der Bürgermeisterei Küppersteg (heute Leverkusen) und hat die städtebauliche Entwicklung dieser Stadt maßgeblich geprägt mit heute gegenwärtigen Bauten in Wiesdorf, Manfort und Bürrig. Als Vertreter des neuzeitlichen Bauens hat er dabei zunächst als Gemeindebaumeister, dann ab 1922 als privater Architekt städtebaulich gewirkt durch Entwicklung ganzer Siedlungen (Heidehöhe, Neuenhof, Wuppermann) sowie auch prägender Einzelbauten (Carl-Duisberg Gymnasium, Evangelisches Pfarrhaus, Feuerwache) und privater Wohnbauten.

CD-Gymnasium, Innenhof
Foto: CD-Gymnasium/Mittelschule (Stadtarchiv Leverkusen)

Haus der Stadtgeschichte - Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev.-Opladen
Eintritt: frei, Spende an Gästeführerverein Leverkusen und Umgebung wird erbeten

Samstag | 15. Februar 2025 | 10:00 und 12:00 Uhr

FÜHRUNGEN: RENOVIERUNG DER KATHOLISCHEN KIRCHE ST. NIKOLAUS LEVERKUSEN-STEINBÜCHEL/NEUBODDENBERG

Führung: Wolfgang Müller (Bauleiter)

Foto: Hugo Schmolz

Zwei Führungen in der katholischen St. Nikolaus-Kirche, die zurzeit wegen Sanierung geschlossen und völlig eingerüstet ist. Die Teilnehmer sollten gut zu Fuß und trittsicher sein und nicht unter Höhenangst leiden, denn über das Gerüst (keine Sprossen, sondern Treppenstufen) werden wir ganz neue Eindrücke vom Innenraum und Gewölbe dieser Kirche kennenlernen.
Die neuromanische Kirche wurde 1895 fertiggestellt. Bei der Einweihung der Kirche erhielten die Reliquien aus der alten Kirche in Alt-Steinbüchel ihren Platz im Hochaltar. Ebenfalls aus der alten Kirche stammen drei Altäre, der Taufstein und das Missionskreuz aus dem Jahre 1788.

Kirche Neuboddenberg 1962
St. Nikolaus in Steinbüchel mit Gerüst
Foto links: St. Nikolaus im Jahr 1962 (Slg. Reinhold Braun), rechts während der Sanierung (Reinhold Braun)

Treffpunkt: Eingang Kirche, Berliner Str. 173, 51377 Lev.-Neuboddenberg (Parkplätze vorhanden)
Eintritt: frei, Spende für neue Orgel willkommen
Anmeldung bis 11.2.2025 an bgv-niederwupper@t-online.de oder
Tel. 02171-34 07 801, Achtung: Max. Teilnehmerzahl: 12 pro Führung